Wer Grün wählt, wählt die Anpassung an die Etablierten plus Ökologie. Hauptsache gegen links.

Posted by - 23. října 2018

Manch einer wundert sich, wieso die Medien ihr Herz so überwältigend für die Grünen entdeckt haben und sich die erkennbare Medien-Sympathie auch in entsprechenden Wahlgewinnen niederschlägt. (Siehe dazu auch: “Öffentlich-rechtlicher Missbrauch von Umfragen. Und dies unentwegt.” und “Bayern-Wahl stülpt einiges um” und “Die Bayernwahl zeigt einmal mehr, dass die andauernde AfD-Fokussierung vor allem den Grünen nutzt” ). Eigentlich muss man sich nicht wundern: Gewählt werden Grüne, die sich an die neoliberale Praxis und an militärische Interventionen als Ersatz der Politik gewöhnt haben – ergänzt um ein lautes aber in der Sache bescheidenes ökologischen Engagement. Die Grünen werden auch deshalb unterstützt, weil die möglichen Koalitionen zwischen Grün und Schwarz sicherstellen, dass auch in Zukunft eine fortschrittliche politische Alternative nicht möglich wird. Albrecht Müller.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Es gibt einen Grundzug in der westlichen Stimmungsmache..

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Rechts vor Links – wohin treibt die Republik?

Posted by - 23. října 2018

Am 11. Oktober diskutierten Christoph Butterwegge, Rainer Mausfeld, Peter Zudeick und Jens Berger auf dem Buchmessenfest der taz und des Westend Verlags über die politische Entwicklung in diesem Lande. Seit gestern ist auch das Video der Veranstaltung online.

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100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges. Über das Gemetzel der weißen Herren.

Posted by - 23. října 2018

In der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Lettre International“ berichtet der Kulturwissenschaftler Franz Maciejewski über das „Schlachten im Ersten Weltkrieg“ und die politischen Spätfolgen. Hier eine Zusammenfassung des Essays. Von Heiko Flottau.
Im „Großen Krieg der weißen Männer“ (so nannte Arnold Zweig den Ersten Weltkrieg) wurden keine Schlachten geschlagen, in denen eine Armee den Sieg davontrug, Territorien eroberte und den Krieg zu einem schnellen Ende brachte. Im Gegenteil. In dem von Historikern etwas verharmlosend als „Stellungskrieg“ charakterisierten Geschehen wurden, zumindest an der Westfront, Menschen und Tiere über Jahre regelrecht abgeschlachtet, ohne dass ein Ende dieses Gemetzels sichtbar gewesen wäre, das den Krieg zu einem frühen Ende geführt hätte. Dieses eigentlich unvorstellbare Szenario beschreibt einhundert Jahre nach dem von Historikern als „Urkatastrophe des 20.Jahrhunderts“ bezeichneten Krieg der Kulturwissenschaftler Franz Maciejewski in der Herbstausgabe..

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